Israel

Negevwüste

Dünen und bizarr geformte Sandsteinhügel, Krater, zerklüftete Schluchten und Trockentäler, Hochplateaus und Oasen bestimmen das Landschaftsbild der Negevwüste.
Die Wüste im Süden Israels ist ein ideales Revier für Natur- und Wanderfreunde. Im Hai-Bar Naturschutzreservat leben Tiere, die schon in der Bibel erwähnt wurden, in freier Wildbahn. Im Kibbuz Lotan treffen sich jedes Jahr Vogelfreunde aus aller Welt. Je nach Jahreszeit kann man hier mit erfahrenen Ornithologen auf die Pirsch gehen, um nistende oder auf ihrem Zug rastende Vögel zu beobachten. Geologen, Botaniker, Archäologen - alle kommen hier auf ihre Kosten. Die alten Nabatäer-Städte Mamshit, Shivta oder Avdat schützten wohl die wichtigen Karawanenwege, vor allem die Gewürzstraße, und dienten dem Warenumschlag.
Hier im Negev wurde viel Sehenswertes ausgegraben. Besonders die kunstvoll angelegten Auffangbecken für Wasser, die Reservoire und Zisternen und das Bewässerungssystem, das schon vor 2000 Jahren mit einem Minimum an Wasser hervorragende Erträge lieferte, mögen als Ansporn für die Entwicklung des modernen Bewässerungssystems gedient haben, das jedes Jahr neue Teile der Wüste zum Blühen bringt und aus dem trockenen Wüstenboden fruchtbares Land macht.
Aber auch Abenteuerfreaks werden sich hier nicht langweilen! Wie wäre es beispielsweise mit einem Survival-Training in der Wüste? Einer Jeep-Safari oder einer Kamel-Tour mit Übernachtung im Beduinenzelt? Ein Teil der in Israel lebenden Beduinen ziehen noch heute als Nomadenvolk durch die Wüste. Sie treffen sich jeden Donnerstag in Be´er Sheva auf dem Markt und bieten Kunsthandwerk feil, Teppiche, Kupferwaren, Schmuck.

 

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