Äthiopien

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Aethiopien Maedchen mit Schleier 1109

Die Geschichte Äthiopien gehört zu den ältesten der Welt.
Das Land konnte seine Unabhängigkeit über 3000 Jahre bewahren. Legenden aus der Antike besagen, dass Menelik I., Sohn der Königin von Saba und des Königs Salomon, die Bundeslade mit den 10 Geboten von Jerusalem nach Äthiopien brachte und die Dynastie Axum gründete. Nachweise des Königreichs Aksum (oder Axum) gibt es allerdings erst aus dem 2. Jahrhundert, das damals als politisches und wirtschaftliches Zentrum den Zugang zum Meer beherrschte.
Die Wurzeln der Menscheit liegen in Äthiopien - hier ist der Ursprung des afrikanischen Christentums.

Im 4. Jahrhundert wurde in Axum, der Hauptstadt des Axum-Reiches, im Zuge der Christianisierung Äthiopiens die erste Kirche der Äthiopisch-Orthodoxen Kirche erbaut - die Kirche der Hl. Maria von Zion, wo bis heute die Bundeslade aufbewahrt sein soll. Im 7. Jahrhundert gewann der Islam an Einfluss; die Christen gerieten durch die Blockade der Zugangswege zum Meer in Isolation, was schließlich zum Niedergang des Axum-Reiches führte. Im 10. Jahrhundert wurde die Axum-Dynastie durch die christliche Salomoniden-Dynastie abgelöst und das Reich der Amhara gegründet. Amhara wurde Amtssprache. Immer wieder musste sich das Land gegen Angriffe der Osmanen wehren und wurde auf das Hochland zurückgedrängt. Seit dem 13. Jahrhundert wurde Äthiopien vom Negus Negesti (König der Könige) und mehreren Statthaltern (Ras) für die Teilfürstentümer Schoa, Tigre, Amhara und Godscham regiert. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Zentralmacht durch die Fürsten von innen und später zur Zeit der Kolonialmächte durch die Ambitionen Italiens weiter geschwächt. Erst mit Kaiser Haile Selassie (1930-1974) wurde Äthiopien gefestigt, ein modernes Bildungssystem eingeführt und die Wirtschaft gefördert. Die alten Feudalstrukturen blieben jedoch erhalten. Aufgrund eines UN-Beschlusses von 1950 wurde die frühere italienische Kolonie Eritrea als Teilstaat Äthiopiens angeschlossen. Nach dem Militärputsch 1975 wurde das Land zur Demokratischen Volksrepublik. Es folgten Konflikte und Kriege um Eritrea. 1993 wurde Eritrea unabhängig und in Äthiopien trat 1995 eine pluralistische Verfassung in Kraft.

Die Geografie Äthiopiens
Angrenzende Länder: Im Osten - Dschibuti und Somalia, im Süden - Kenia, im Westen - Sudan und im Norden - Eritrea. Äthiopien ist im Wesentlichen ein Hochland, das durch den Ostafrikanischen Graben getrennt wird. Im nordwestlichen Hochland (durchschnittliche Höhe 2700 m) entspringt der Blaue Nil. Er stürzt in einem Wasserfall aus dem Tana-See, fließt zunächst südwärts und dann in Richtung Westen und Norden. Der nordöstliche Rand fällt steil ab zur Danakil- Wüste. In dieser Senke, die bis zu 116 m u. M. liegt, werden die höchsten Temperaturen der Welt gemessen. Landschaftlich und klimatisch kann man von drei Gebieten sprechen: Das Hochland: bergig und fruchtbar mit mildem Klima, das trockene und heißere Flachland mit den Seen im Süden und der Afrikanische Grabenbruch: mild bis heiß, mit seinen heißen Quellen.

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Die historische 8-tägige Route führt in den Norden.
Die 10-tägige Route führt zu den historischen Monumenten und Stätten.
Während der 16-tägigen Reise tauchen Sie ein in Geschichte und Kultur des Landes. Sie reisen in den Norden und Süden Äthiopiens.
Sie benötigen einen mindestens 6 Monate gültigen Reisepass und ein Visum.

Wir arbeiten mit den Experten der Regionen zusammen.
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