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		<title>Yoram&#39;s Reiseblog</title>
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			<title>Ehrlich-Reisen sponsert ETGARIM – Bike4Israel</title>
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			<description>&lt;p&gt;Ziel des vom israelischen Erziehungsministerium koordinierten Projektes in Israel ist es, Kinder - gleichgültig welcher Rasse oder Nationalität - bei der Bewältigung ihres Krankenhausaufenthaltes und somit bei ihrem Genesungsprozess zu unterstützen, der aufgrund schwerer Erkrankungen wie beispielsweise Krebs sehr langfristig sein kann und durch den die Kinder keine Chance haben, an einem regulären Schulunterricht teilzunehmen.&lt;br/&gt;Dabei spielt es keine Rolle, woher die Kinder kommen, ob aus Israel oder aus angrenzenden arabischen Ländern. Im Norden Israels beispielsweise gibt es einen hohen Anteil der Druiden, in Jerusalem und in der Landesmitte werden viele Kinder aus den umliegenden arabischen Ortschaften behandelt. Das italienische Krankenhaus in Nazareth nimmt meist Christen und arabische Muslime auf; das Alyn Krankenhaus in Jerusalem ist im mittleren Osten das einzige seiner Art, das sich auf invalide und behinderte Kinder aller Formen eingerichtet hat. Dort findet man auch Kinder aus Jordanien, dem Libanon, Syrien und anderen Ländern.Neben dem Schulunterricht in 10er-Gruppen über etwa 25 Wochen durch ausgebildete Lehrer, der die Kinder auf eine Zukunft außerhalb des Krankenhauses vorbereitet soll, wird insbesondere auch das soziale Miteinander der Kinder gefördert.&lt;br/&gt;Die zur Verfügung stehenden Laptops sollen den Kindern nicht nur aus der quälenden Isolation eines langen Krankenhausaufenthalts heraushelfen, sondern liefern ihnen auch den täglichen Unterrichtsstoff. Darüber hinaus stehen den Kindern CDs mit Lernstoff aller Art, Spiele, Mal- und Schreibutensilien zur Verfügung.  Auch der Spaß kommt nicht zu kurz, dafür gibt es regelmäßige Besuche von Künstlern, Clowns und andere Aktivitäten, damit die Kinder wieder Freude und Zuversicht erlangen.&lt;br/&gt;Dies ist ein Projekt, das zum Konzept von Ehrlich-Reisen passt, denn wir legen großen Wert auf alle Möglichkeiten, nicht nur unsern Reisegästen das Land Israel in allen seinen Facetten nahezubringen, sondern ebenso einen Beitrag zur Verbesserung der Beziehungen zwischen Israel und seinen Nachbarn zu tun. Da ist das Kinderhilfsprojekt eine gute Möglichkeit zu helfen und an einer positiven Zukunft für die Kinder mitarbeiten.&lt;br/&gt;Wollen Sie mehr über das Projekt wissen, bitte lesen Sie nach unter&lt;a href=&quot;http://www.bike4israel.com/&quot;&gt;&lt;br/&gt;http://www.bike4israel.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 15:03:45 +0200</pubDate>
			
			
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			<title>Spencer Tunick plant ein Projekt am Toten Meer: Neaked Dead Sea Installation am 17. September 2011</title>
			<link>http://www.reisen-ehrlich.de/blog/spencer-tunick-plant-ein-projekt-am-toten-meer-neaked-dead-sea-installation-am-17-september-2011/</link>
			<description>&lt;p&gt;Seit zwanzig Jahren fordert Spencer Tunick mit seinen Installationen aus nackten Menschen eine neue Form der Beziehung zwischen Mensch und Natur heraus. Weltweit hat er mehr als einhundert Kunstprojekte durchgeführt, sei es in England, in Irland, in der Schweiz, in Mexico, in Holland, Frankreich, Belgien oder in den USA, in Canada, in Chile und Venezuela, Brasilien oder in Russland. Die Nackten posieren im Herzen der Städte oder in der freien Natur. Bisher sind jedes Mal hunderte bis tausende von Teilnehmern bei den Installationen dabei gewesen.&lt;br/&gt; Auch den Deutschen ist er mit seiner Installation im Jahr 2006 mit dem Düsseldorfer Museum Kunstpalast in und außerhalb der Kunstszene kein Unbekannter, seine Aktion war wochenlang häufiges Thema in der Tagespresse.&lt;br/&gt; Am 17. September 2011 wird er eine Installation am Toten Meer in Israel vornehmen. Damit will Spencer Tunick internationale Aufmerksamkeit für die Besonderheiten des Toten Meeres erreichen, aber auch auf seine Gefährdung durch die Umweltsituation hinweisen.&lt;br/&gt; Interessiert Sie mehr, dann schauen Sie sich seinen Internetauftritt an: &lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.spencertunick.com/&quot;&gt;http://www.spencertunick.com&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 14:24:13 +0200</pubDate>
			
			
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			<title>Ehrlich-Reisen auf Israel-Tag in Norderstedt</title>
			<link>http://www.reisen-ehrlich.de/blog/ehrlich-reisen-auf-israel-tag-in-norderstedt/</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ehrlich-Reisen war zu Gast bei der der Landesgartenschau 2011 in Norderstedt.&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;Die große Israelfeier während des Israel-Tags am 17. Juli stieß auf großes Interesse bei den Gartenschau-Besuchern. Ehrlich-Reisen konnte auf seinem Informationsstand das vielfältige Reiseangebot präsentieren. Etai Paldi, diplomierter Reiseleiter und unser Partner, zeigte in einer virtuellen Rundreise Land und Leute.&lt;br/&gt;Der Norderstedter Kulturträger und Partner der Landesgartenschau CHAVERIM – Freundschaft mit Israel e.V., war an diesem Tag auf dem gesamten Gelände der Landesgartenschau mit Aktionen, Veranstaltungen, Führungen, Vorträgen und Konzerten, mit Volkstänzen und Musik präsentiert.  Emmanuel Nahshon, Gesandter der israelischen Botschaft Berlin, und Knut Peters, Sprecher der Landesregierung Schleswig-Holstein, machten einen Rundgang über das Gelände, betrachteten die Attraktionen in Wald-, See- und Feldpark. Daniela und Ben Spektor, das israelische Newcomer Duo aus Tel Aviv, sorgte mit seinem Konzert für gute Stimmung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;img class=&quot;left&quot; src=&quot;http://www.reisen-ehrlich.de/assets/Norderstedt1.jpg&quot; width=&quot;203&quot; height=&quot;98&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;&quot;/&gt;Bustan - der biblische Obst- und Weingarten&lt;br/&gt;&lt;/strong&gt;Im Bustan blühte die Blume von Jericho ebenso wie Gewürze und Kräuter - Lavendel, Salbei, Majoran und Melisse dufteten, Anemonen, Oleander und Lilien strahlten in voller Pracht. An Dattelpalmen, Granatapfel- und Olivenbäumen hingen die Früchte.  An einem Teich mit Papyrus luden eine Sitzbank und eine Pergola zur Erholung ein. Der Bustan, ein nach biblischem Vorbild gestalteter Obst- und Weingarten, wurde von der israelischen Landschaftsarchitektin Yael S. Kinsky geplant. Grundthema des Gartens sind die sieben Früchte der Bibel: Wein, Granatäpfel und Oliven, Feigen und Datteln, Weizen und Gerste fürs Brot. Und viele Pflanzen aus mehr als 5770 Jahren jüdischen Lebens . Mit dem Garten bringen der Verein CHAVERIM und der Jüdische Nationalfonds das Land Israel nach Norderstedt. Gleichzeitig werben sie für ihr Projekt „Norderstedt-Wald im Wald der deutschen Länder in der Negev-Wüste“. Der Jüdische Nationalfonds verwandelt seit Jahren das heutige Israel aus Sumpf, Verkarstung und Wüste in ein fruchtbares Land.  Heute wachsen in Israel mehr Bäume als vor 100 Jahren. Darüber hinaus engagierten sich botanische Gärten in Jerusalem und Hamburg und israelische Unternehmen für den Bustan, beispielsweise für die Bewässerungsanlage.&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;/strong&gt;In der Mitte des Bustan wurde ein „Begegnungsherz“ mit einer begrünten Pergola aus Holz und grünen Zweigen aufgebaut, den Materialien, die auch für die Sukka, die Laubhütte zum Laubhüttenfest, zu Sukkot, verwendet werden. Sukkot ist das größte jüdische Freudenfest und soll die Menschen daran erinnern, dass jeder Mensch jederzeit Hab und Gut verlieren kann. Acht Tage lang treffen sich jüdische Familien in der Laubhütte, die immer einen Blick in den Himmel gewähren sollte. &lt;strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;/strong&gt;Das Laubhüttenfest wird auch der Verein CHAVERIM im Bustan in Norderstedt feiern. Das Fest wird zeitlich etwas vorgezogen, denn Sukkot wird im Jahr 2011 erst vom 13. bis 21. Oktober gefeiert, also nach Ende der Landesgartenschau am 9. Oktober 2011. CHAVERIM wirkt auch mit am Projekt „Klasse! Im Grünen“. Kindergarten- und Schulkinder lernen die Blumen, Kräuter, Gewürze und Früchte kennen und erfahren, welche Kräuter welche Heilwirkung haben, welche Gewürze welche Speisen krönen, wie aus Trauben Wein, aus Oliven Öl, und wie aus einem Granatapfel Saft, Sekt oder gar Seife und Kosmetik gemacht wird. Daneben veranstaltet CHAVERIM im Garten verschiedene Lesungen, Konzerte und Vorträge. &lt;strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;/strong&gt;Wir freuen uns, dass unsere Präsentation und unser Reiseprogramm auf große Resonanz bei den Besuchern gestoßen sind. Wenn Sie mögen – schauen Sie sich die Reportage in YouTube an und erleben Sie das Konzert von Daniela und Ben Spectur, die in Israel weit über Tel Aviv hinaus beliebt sind und gern gehört werden: &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=GSbLvKt06Fo&quot;&gt;http://www.youtube.com/watch?v=GSbLvKt06Fo&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 18:30:07 +0200</pubDate>
			
			
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			<title>Elias in Israel - ein Reisebericht des Konzertchor `73 Ratingen</title>
			<link>http://www.reisen-ehrlich.de/blog/elias-in-israel-ein-reisebericht-des-konzertchor-73-ratingen/</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ehrlich-Reisen vermittelte die künstlerische Zusammenarbeit mit dem Israel Chamber Orchestra für zwei Konzerte am 13. und 14. Oktober 2010. &lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;Die Idee zu diesem Projekte hatte eine erfahrene Chorsängerin im antiken römischen Theater von Caesarea. Dort wurde ihr die bedeutende Rolle des Prophet Elias besonders  bewusst.  Maestro Roberto Paternostro war bereit, für diese zwei Konzerte in Tel Aviv im Museum of Arts in Tel Aviv dem Leiter des Chores das Dirigentenpult zu überlassen. Nach drei vorbereitenden intensiven Probenwochenenden sitzen 130 erwartungsvolle Reisende im Flieger nach Tel Aviv. Es soll eine unvergessliche Reise werden, in ein Land, das durch die Vielfalt seiner Eindrücke fasziniert und haben dem Team von Ehrlich-Reisen später ihre Erlebnisse beschrieben - wir zitieren:&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Wir sind in Jerusalem!&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt; &quot;Drei Busse nähern sich Jerusalem. Wir genießen den grandiosen Blick hinüber zur Hebräischen Universität auf dem Scopusberg über die Bingham John (Mormonen) Universität, den Ölberg bis hin zum Zionsberg; wir blicken hinab zu den antiken Grabstätten im Kidrontal zur Kirche der Nationen und schließlich zu den zahllosen Grabsteinen auf dem riesigen jüdischen Friedhof gegenüber dem Goldenen Tor. Zu allem weiß Georg Rössler etwas zu berichten, beantwortet mit lebendigen Bildern unsere vielen Fragen. Als sollten wir auf die besondere Konfliktlage an diesem für zwei Weltreligionen so bedeutungsvollen Ort hingewiesen werden, erklingt plötzlich von der Al Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg der Gebetsruf des Muezzins.&lt;br/&gt; Später laufen wir über den Ölberg und blicken auf die weiße Stadt die in der Sonne leuchtet. Weiter laufen wir über weißgelbes Kalksteingeröll und staunen über diese „größte historische Müllhalde der Welt“, in der nicht nur die Geschichte des Juden- und des Christentums verbogen liegt und gehen weiter zum Garten Gethsemane mit seinen uralten Ölbäumen. Unsere Reiseleiter kennen sich aus und sind in der Antike genauso zu Hause wie in der Neuzeit und im aktuellen Zeitgeschehen. Vor allem aber sind ihre Erzählungen niemals langweilig oder im unangenehmen Sinne belehrend. Sie haben ersichtlich Freude daran, ihr Wissen mit uns zu teilen.&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Wir betreten die Jerusalemer Altstadt&lt;/strong&gt; &lt;br/&gt; und damit eine Welt orientalischer Gerüche, Geräusche, Gemäuer und Gesichter. Ob Juden, Muslime oder Christen, alle leben hier in geschäftigem Miteinander. Ein wahrer Melting Pott of Nations. Wir laufen durch verwinkelte Gassen mit dicken, hellen Mauern und haben das Gefühl, ein Stück Bibel wird lebendig. Jeder hat eine Flasche Wasser in der Hand (Uriel, unser Führer mit den strahlend blauen Augen, ermahnt uns: &quot;Ihr müsst viel trinken, auch wenn ihr keinen Durst habt!&quot;). Jetzt kaufen die letzten eine Kopfbedeckung. Ein schwarzer Regenschirm wird zum viel beneideten Sonnenschutz. Jeder sucht den Schatten. Es ist etwa 36 Grad heiß, ungewöhnlich für Mitte Oktober. Ulla zeigt ihrer Gruppe verwinkelte Gassen, die abseits der Touristenwege malerische Blicke auf wertvolle geschmiedete Tore, verwunschene Innenhöfe erlauben. &lt;br/&gt; Der Platz vor der Klagemauer ist streng zwischen dem Teil für die Frauen und dem für die Männer abgegrenzt. Wir sehen Hunderte von Gebets- und Wunsch-Zetteln in den Mauerritzen. Ein zwiespältiger Eindruck: Orthodoxe mit hohem, schwarzem Hut, langem Bart, Gläubige, Touristen aus aller Welt; und daneben die jungen Soldatinnen und Soldaten mit Maschinengewehren in ihren khakifarbenen Uniformen. Sicherheitskontrollen finden statt, bevor man das jüdische Viertel betritt, aber auch am Eingang großer Kaufhäuser oder vor den Zentralbahnhöfen. Auch unser Hotel Neve Ilan ist gut aber kaum bemerkbar bewacht. Dennoch wirkt alles friedlich. Manchen von uns ist das zwar unheimlich, aber man versteht, warum das so sein muss.&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Dunkel und eindrucksvoll ist die Grabeskirche&lt;/strong&gt;.  Der Golgathafelsen, das enge Grab in der Rotunde der Kirche erwarten uns mit langen Menschenschlangen, damit wir an die heiligen Orte gelangen. Verstohlen schabt eine junge Frau ein paar Stäubchen vom Felsen. Eine in Andacht vor dem Grab kniende Russin wird vom Aufseher hochgescheucht: &quot;Come on, lady, go, go on!&quot; Die nächsten Gläubigen warten. Frauen aus aller Welt knien am Salbungsstein und reiben darauf ihre Tücher, um sie als Geschenke und Erinnerung nach Hause mitzunehmen. Die Priester aller christlichen Gruppierungen sind mit ihren Weihrauchfässern unterwegs und halten Andachten an dem jeweiligen Ort innerhalb der riesigen Grabeskirche, für den sie verantwortlich sind.&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;Die folgenden drei Tage sind bis mittags mit anstrengenden Proben im Jaffa Music Center in Tel Aviv besetzt.&lt;/strong&gt;  &lt;br/&gt;Die Generalprobe findet am Mittwochmorgen im Tel Aviv-Museum of Art statt. Die überwiegend jungen Musikerinnen und Musiker sowie die jungen Solisten sind sehr überzeugend. Wir sind gespannt auf das erste Konzert am Abend.&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;Die Begleitpersonen genießen während der Proben das „Damenprogramm&lt;/strong&gt;“mit weiteren Ausflügen, von denen sie abends begeistert berichten. Alle sind mit den Guides und den umsichtigen Busfahrern sehr zufrieden. Die Organisation von SK-Tours ist perfekt! Bewegend ist der Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem am Vormittag vor dem zweiten Konzert. Ein wenig mulmig ist uns zumute, wenn wir daran denken, dass wir in wenigen Stunden singen sollen. Kann man das nach diesen furchtbaren, erschütternden Bildern - abends singen?  Aber wir singen ja auch für Frieden und Versöhnung unter den Menschen…&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;Die Konzerte sind an beiden Abenden sehr gut besucht.&lt;/strong&gt;Lang anhaltender Beifall, rhythmisches Klatschen und Zuhörer, die uns nach dem Konzert beglückwünschen, haben Tränen in den Augen. Es ist auch für uns berührend, von der Bühne aus während des Singens zu sehen, dass besonders ältere Konzertbesucherinnen und Besucher ganz versunken zuhören. Welche Gedanken sie wohl bewegen?&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;Unser Hotel Neve Ilan in der Gegend von Abu Gosh ist ein echter Ort der Entspannung&lt;/strong&gt;.&lt;br/&gt;Die Frühstücks- und Abendbuffets lassen keine Wünsche offen! Wir trinken die köstlichen Weine Israels. Das koschere Hotel ist beliebter Familientreffpunkt am Sabbat. Wir dürfen beobachten, wie sich an diesem Tag das Leben in Israel und wie sich Familienfeste gestalten. Wir begegnen zahllosen freundlichen Menschen.&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Die Tage nach dem Konzert stehen ganz im Zeichen der Entspannung und des Reisens.&lt;/strong&gt; &lt;br/&gt; Wir machen Tagesausflüge zum See Genezareth, nach Capernaum und weiteren interessanten Plätzen. Wir besichtigen unterirdische Höhlen und Grabungen und die alte Festung des Herodes: Massada. Herodes legte um das riesige Felsplateau eine Kasemattenmauer mit fast vierzig Türmen und ließ Lagerhäuser, Pferdeställe, eine Kommandantur, Unterkünfte, Badehäuser, Schwimmbecken und Paläste, darunter den über mehrere Stufen in den Berghang hinein gebauten Nordpalast aus Kalkstein errichten und stattete ihn mit Wandmalereien im Pompeianischen Stil und zahlreichen Mosaiken aus. Massada hat eine tragische Geschichte vom Kämpfen, vom Selbstmord aller Juden auf dem Felsen, um nicht in Sklaverei zu verfallen. Die Großartigkeit der Anlage und das fantastische Panorama werden sogar trotz der Unmassen von Touristen nicht beeinträchtigt.&lt;br/&gt; Wir machen die großartige Erfahrung, was es bedeutet, aus der Hitze der Wüste (wir hatten etwa 40° auf Massada) in die kühle und erfrischende Atmosphäre der Oase Ein Gedi - im wahrsten Sinne des Wortes -einzutauchen. Kaum wiegt sich über uns das erste grüne Blatt, sind wir in einer anderen Welt und werden langmütig von den Klippschliefern beobachtet, die sich längst an den Trubel der Touristen gewöhnt haben, wohl wissend, dass der lärmende Spuk bei Sonnenuntergang vorbei ist und die Oase wieder ihnen allein gehört.&lt;br/&gt; Das anschließende Baden im Toten Meer ist ein besonderes und neugierig erwartetes Erlebnis. Tatsächlich dümpeln wir bewegungslos an der Oberfläche des Salzsees und haben Mühe, die Füße wieder auf den schwarzen Schlickboden zu bekommen! Fröhlich wie die Kinder treiben wir umeinander – allerdings ganz vorsichtig, um keinen Tropfen des Salzwassers in die Augen zu bekommen.&lt;br/&gt; Unser Abschiedsabend findet an einem zauberhaften Ort statt. Auf einem Weingut erheben wir unser Glas auf alle, die die Konzertreise mit uns gemacht haben, auf eine rundum gelungene Reise und das großartige Erlebnis des gemeinsamem Musizierens und der gemeinsamen Erfahrungen in diesem faszinierenden Land Israel.&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;Wir danken Yoram Ehrlich-Reisen uns seinen Partnern für die perfekte Organisation und Betreuung einer wunderschönen und eindrucksvollen Reise nach Israel!&quot;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Projektleitung:&lt;/strong&gt; Hanna Eisenbart - &lt;a href=&quot;mailto:eisenbart@mettmann.com?subject=Elias&quot;&gt;eisenbart@mettmann.com&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;Organisation:&lt;/strong&gt; Lis Dann – &lt;a href=&quot;mailto:lisdann@gmx.de&quot;&gt;lisdann@gmx.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 09:11:32 +0200</pubDate>
			
			
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			<title>Daniel Carsenty beschreibt, wie sinnvoll die Förderprogramme der Sapir Filmhochschule sind.</title>
			<link>http://www.reisen-ehrlich.de/blog/daniel-carsenty-beschreibt-wie-sinnvoll-die-foerderprogramme-der-sapir-filmhochschule-sind/</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Das Sapir College feiert im Jahr 2011 das 10jährige Bestehen in Sderot mit seinem Cinema South Film Festival vom 29. Mai bis 6. Juni.&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;Man könnte denken, dass der westliche Negev kaum ein Ort für eine akademische Institution ist, die sich mit Kino beschäftigt. Sie ist weit entfernt von den &quot;Kulturzentren&quot; des modernen Tel-Aviv und historischen Jerusalem. Allerdings hat die Fakultät für Film und Fernsehen in den letzten Jahren sich den Ruf einer der führenden Filmschulen in Israel erworben. Tatsächlich sehen viele sie als die herausragende Filmschule im Land an, deren Absolvent/innen regelmäßig viele der begehrten Preise bei israelischen Filmfestivals gewinnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Der Austauschstudent Daniel Carsenty machte die Erfahrung, wie sinnvoll die Förderprogramme des Sapir College sind: Er&lt;/strong&gt; lebt ganz in der Nähe des College im Kibbuz Gevim. Ehrlich-Reisen als Förderer von Sapir möchte Ihnen seinen Bericht nicht vorenthalten:&lt;br/&gt;&lt;strong&gt;„Welche persönliche politische Ansicht man auch immer hat – sechs Kilometer entfernt von der weltweit meist diskutierten Konfliktzone zu leben, zwingt jeden, über sich sowie die eigene politische und moralische Einstellung nachzudenken“&lt;/strong&gt; &lt;br/&gt; „Mein erstes Semester ist vorüber. Bisher habe ich mit Avi Mograbi gearbeitet, der Dokumentarfilm und Filmkunst lehrt sowie mit Danae Elon, der einen Kurs “Dreharbeit für Regisseure” gibt. Dazu habe ich noch einen Kurs in Kinematografie bei Philippe Belaiche belegt. Die meisten Kurse werden in Hebräisch abgehalten. Da ist es für mich gar nicht so einfach, dem Unterricht zu folgen. Ich verfüge zwar über einen gewissen Grundwortschatz in Hebräisch, den mir mein Vater beigebracht hat, den ich so nach und nach an einer Sprachschule erweitere. Aber meine Freunde helfen mir und übersetzen während des Unterrichts, damit ich diesem irgendwie folgen kann. Das war zwar am Anfang ein wenig frustrierend, aber heute, nach einigen Monaten, komme ich mit meinem Hebräisch klar und keine Studienaufgaben ganz gut erledigen. Meine Arbeiten werden auf Englisch besprochen, sodass ich gut verstehen kann, über was der Lehrer und die Klasse diskutieren.&lt;br/&gt; Während der letzten sechs Wochen hat sich der Unterricht hauptsächlich damit beschäftigt, wie man Dokumentarfilme dreht, was für mich sehr wichtig war. In gewisser Weise hat das mir die Möglichkeit gegeben, noch einmal von Null an das Thema Dokumentarfilm heranzugehen, in dem ich zwar schon Erfahrungen gesammelt hatte, aber nichtig aus der Sicht eines Regisseurs. Ich musste meinen eigenen Film drehen, und es war am Anfang für mich recht schwierig, in einem fremden Land in einer anderen Sprache und mit anderen Bräuchen, aber es hat sich gelohnt, dass ich gezwungen war, auf mich selbst gestellt meine eigene Ideen umzusetzen. Auf meiner Filmschule in Potsdam waren wir in unterschiedliche Klassen aufgegliedert – Kameraleute, Regisseure, Produzenten und so weiter, um nur den Job auszuüben, den wir dort erlernten. Aber im Sapir College ist das anders. Hier studiert jeder Filmkunst und findet dabei allmählich heraus, in welche Richtung er später gehen will. So wie ich plötzlich als Regisseur arbeitete, könnte es sein, dass ich in einigen Jahren als Kameramann für einen anderen Regisseur arbeite. Ich habe inzwischen die die Freiheit der Entwicklung, die ich in Sapir genieße, zu schätzen gelernt. &lt;br/&gt; Das Sapir College liegt am westlichen Ende der Negev Wüste in der Nähe von Sderot, einer kleinen Stadt mit etwa 20.000 Einwohnern. Sderot ist die langweiligste Stadt, die ich je kennengelernt habe. Hier gibt es kaum kulturelles Leben und keinerlei studentisches Nachtleben mit Bars oder Cafés. Vermutlich liegt einer der Gründe in den wiederholten Raketenangriffen der Hamas aus dem benachbarten Gaza Streifen. Sie haben zwar in 2010 damit aufgehört, aber die deprimierende Atmosphäre der Belagerungszeiten ist in der Stadt noch spürbar.&lt;br/&gt; Das Sapir College liegt also nicht wie weltweit die meisten Filmakademien in oder in der Nähe einer Hauptstadt wie Tel Aviv oder Berlin, sondern es ist genau umgekehrt. Sapir liegt inmitten einer Region mit politischen Konflikten – hier ist es die Nähe des Gaza Streifens, den die Israelis als ein gesperrtes Feindesland ansehen und die Palästinenser als das weltweit größte Open-Air-Gefängnis. Welche persönliche politische Ansicht man auch immer hat – sechs Kilometer entfernt von der weltweit meist diskutierten Konfliktzone zu leben, zwingt jeden, über sich und seine eigene politische Sichtweise sowie seine moralische Einstellung nachzudenken. An einem sonnigen Tag scheint der Gaza Streifen weit weg zu sein, am nächsten ist er präsenter als irgend sonst etwas.&lt;br/&gt; Als ich Avi Mograbi den Rohschnitt meiner Dokumentation über einen Israeli , der sich in ein Mädchen aus Ramallah verliebt, zeigen wollte, gab es im College ironischerweise Raketenalarm Ausgerechnet während der Vorführung meines Film, in dem ich den palästinensischen Aspekt des Konflikts bearbeitet habe, wurde ich Zeuge eines palästinensischen Raketenangriffs.&lt;br/&gt; Das ist was ich meine, wenn ich sage, dass ich als Student des Sapir College immer und immer wieder gezwungen bin, meine eigene politische Meinung und moralischen Werte auf ein Neues zu hinterfragen. Und das ist es auch, warum ich es spannend finde, hier und nicht in Tel Aviv oder Berlin sondern in dieser Zone der politischen Konflikte und Zerrissenheiten zu studieren. Ich studiere nicht nur Filmkunst in Sapir und besuche meinen Unterricht, sondern ich studiere das Zusammenleben mit einer großen Vielfalt von Menschen, deren Meinungen und persönliche Erfahrungen sehr unterschiedlich sind.&lt;br/&gt; Das Sapir College verfügt zwar nicht über allzu viel technische Ausstattung und kann auch die Studenten kaum finanziell unterstützen, aber das wird wettgemacht durch das tiefe Interesse der Professoren an ihren Schülen und die gegenseitige Hilfe unter der Kommilitonen. Anders ausgedrückt, aus den geringen technischen und finanziellen Mitteln mit von allen das Beste herausgeholt. Improvisieren und mit geringstem Budget zu arbeiten, in unserer Branche mit zunehmend knappen Budgets und immer weniger Webung eine wertvolle Erfahrung.&lt;br/&gt; Im vergangenen Semester habe ich in der Klasse von Avi Mograbi zwei kurze Dokumentarfilme von etwa 15 Minuten gedreht. Einen über einen sudanesischen Flüchtling, der auf den Straßen von Tel Aviv lebt, und einen über einen Israeli, der sich in ein Mädchen aus Ramallah verliebt. Daneben habe ich als Kameramann an der Dokumentation eines Kommilitonen mitgewirkt über die Beziehung zwischen Menschen und Affen im Jerusalemer Zoo und einer Dokumentation über eine Frau die religiös gewesen ist und heute als Punk in Tel Aviv lebt.&lt;br/&gt; Neben den Dokumentarfilmen wirkte ich noch als Kameramann an den Abschlussprojekten von Ella Bashan mit, einem Tanzfilm, der orientalischen Tanz, Flamenco, Modern Dance verbindet, und als Kameraassistent bei den in 16mm gedreht Filmen von Nahar Shabtai und Shay Dashevsky sowie von Heedai Koren.&lt;br/&gt; Die Arbeit an den Filmprojekten der Studenten gab mir die Chance, sehr viel durch Israel zu reisen und viele unterschiedliche Orte kennenzulernen, wie Metulla im Norden, die Beduinenstadt Rahat in der Negev Wüste im Süden. Und ich hatte die große Chance sehr viel die Filmproduktion in Israel zu lernen.&lt;br/&gt; Im kommenden Semester werde ich die Klasse von David Vollach besuchen, dem Regisseur des Films „My Father My Lord“. Ich bin an der Vorbereitung meines ersten Films mit 30 Minuten Länge, den ich im Juli mit Hilfe meiner Kommilitonen drehen werde. In den letzten Monaten habe ich das Skript geschrieben – die bisherige Studienzeit hat meine Sinne geschärft und mir neue künstlerische Impulse gegeben und meinen Wunsch vertief, Regisseur zu werden. Und mich hinzusetzen und ein Drehbuch zu schreiben und ihn mit Partner aus dem Sapir College wie Ido Khenin und Shay Dashevsky, die mich bei diesem Projekt unterstützen wollen.&lt;br/&gt; Am Anfang erschien mir das Leben in einem Kibbuz ziemlich langweilig und deprimierend. Aber inzwischen habe ich gelernt, die Stille und Ruhe zu nutzen und mich auf meine Arbeit und mein Drehbuch zu konzentrieren. Hier kann ich mit viel weniger Störungen leben als in einer großen Stadt. Und ich habe viel mehr geistige Klarheit gefunden als in meiner Berliner Studienzeit. Auf diese Weise habe ich vielfältig von meiner Zeit am Sapir College und im Kibbuz Gevim profitiert.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 08:29:53 +0200</pubDate>
			
			
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			<title>Yoram Ehrlich ist Botschafter des Sapir College Israel</title>
			<link>http://www.reisen-ehrlich.de/blog/yoram-ehrlich-ist-botschafter-des-sapir-college-israel/</link>
			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Sapir Filmhochschule - ihre Grundsätze, Struktur und Organisation&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;Das Sapir Academic College (eingetragene gemeinnützige Institution) ist eine führende akademische, vom Rat für Höhere Bildung akkreditierte, Einrichtung mit ca. 8000 Studenten. In der akademischen Landschaft ist Sapir herausragend, da die BA-Studenten verpflichtet werden, eine zusätzliche Qualifikation, die wir mit &quot;Human Degree/Humanität&quot; bezeichnen, zu erlangen.  Das Studium an Sapir Hochschule legt Schwerpunkt auf die persönliche Entwicklung der Studierenden wie auch auf ihr soziales Engagement im nordwestlichen Negev. Was die physikalischen und sozialen Faktoren betrifft, so ist die Hochschule Sapir beispielhaft für die Peripherie. Die Studentenschaft ist ein Spiegel der lokalen Bevölkerung und besteht hauptsächlich aus Studierenden von Entwicklungsstädten (besonders Sderot, Netivot und Ofakim), aus Kibbutzim, Moshavim und aus Immigrantenfamilien und Beduinenstämmen aus dem gesamten Negev. Die Hochschule bewahrt sich ein hohes Maß an sozialem Bewusstsein und unternimmt alles, um die von ihr angebotene Bildung Menschen in der Peripherie zugänglich zu machen. Eine der herausragendsten Fakultäten der Sapir Hochschule ist ihre Fakultät für Film und Fernsehen, die von Dr. Avner Faingulernt geleitet wird. Man könnte denken, dass der westliche Negev kaum ein Ort für eine akademische Institution ist, die sich mit Kino beschäftigt.  Sie ist weit entfernt von den &quot;Kulturzentren&quot; des modernen Tel-Aviv und historischen Jerusalem. Allerdings hat die Fakultät für Film und Fernsehen in den letzten Jahren sich den Ruf einer der führenden Filmschulen in Israel erworben. Tatsächlich sehen viele sie als die herausragende Filmschule im Land an, deren Absolvent/innen regelmäßig viele der begehrten Preise bei israelischen Filmfestivals gewinnen. &lt;br/&gt; Trotz des professionellen Erfolgs und der Anerkennung sieht die Filmhochschule ihren größten Erfolg in der Qualität ihrer Studierenden und deren Einfluss auf die Gemeinden des Südens. Die Studierenden kommen aus Nachbarschaften und Entwicklungsgemeinden, stammen von den neuen Immigrationsfamilien aus der früheren Sowjetunion, von Äthiopien, Europa und Nordamerika ab, kommen von Beduinenstämmen, Kibbuz- und Moshavim-Familien wie auch aus ganz Israel. Jede/r kommt mit der eigenen Geschichte, Lebenserfahrung und dem eigenen Erbe. Mit professionellem Training und Professoren und Lehrkräften, die praktische Erfahrung vermitteln, erzählen diese Studierenden die Geschichte Israels aus den unterschiedlichsten Winkeln und Perspektiven. Sie produzieren Dokumentarfilme und Features aus Blickwinkeln, die das israelische Main-Stream-Kino nicht zur Verfügung stellt  und in den meisten Fällen auch nicht zur Verfügung hat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kurz über das Festival &quot;Cinema South&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt; Seit 2002 koordiniert die Fakultät für Film und Fernsehen an der Sapir Hochschule das Festival Cinema South, das in der Cinemathek von Sderot stattfindet. Das Motto des Festivals mit den Worten des Direktors und Initiators Avner Faingulerent: &quot; Das Festival Cinema South ist eine filmische Weltanschauung, die das reiche humanistische Kino mit kleinem Budget befürwortet.&quot;&lt;br/&gt; In den ersten Jahren war das Festival eher bescheiden - ein kleines, lokales Ereignis. 2004 jedoch wurde das Festival sehr gut aufgenommen und viele Besucher kamen aus ganz Israel. Das Personal der Sapir Hochschule plante, koordinierte und führte die gesamte Veranstaltung durch. Zusätzlich investierte die Hochschule erhebliche Ressourcen zugunsten des Festivals. 2006 wurde Herr Erez Pery zum Programmdirektor des Festivals Cinema South ernannt.&lt;br/&gt; Binnen weniger Jahren wurde das Festival zu einem anerkannten internationalen Filmfestival, das dem israelischen und internationalen Kino die &quot;Hauptbühne&quot; einräumt.. Das Festival bringt die Zuschauer des Südens (aber nicht nur sie) in Kontakt mit dem modernen Kino mit all seinen Farben und seiner Vielfalt und verbreitet gleichzeitig die israelische Kinoszene in andere Länder.  Seit  Entstehung des Festivals werden israelische Filmprogramme in Frankreich, in der Schweiz, den Vereinigten Staaten und in London gezeigt. Auch für die internationale Presse gewann das Festival in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung und führende Zeitungen, wie der britische Independent und die französische Le Monde schreiben darüber. Das Erfolgsgeheimnis des Festivals liegt in seiner einzigartigen innovativen Kombination von Vision, Glaube und Wirklichkeit mit dem Ziel, auf die Gesellschaft einzuwirken&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sderot &lt;/strong&gt;&lt;br/&gt; Sderot  wurde 1951 gegründet. Die ersten Siedler waren Kurden und persische Immigranten, die in Zelten und Baracken wohnten, bevor 1954  der Bau von Häuser fertiggestellt wurde. In der Volkszählung von 1961 war der Anteil der nordafrikanischen Immigranten, die meisten aus Marokko, 87 %;  ein Anteil von 11 % der Bevölkerung kam aus Kurdistan. In den 50er Jahren nahm die Stadt weiter eine große Zahl von Immigranten aus Marokko und Rumänien auf und wurde 1958 zur Gemeinde erklärt. Während der großen Einwanderungswelle aus der Sowjetunion in den 90er Jahren verdoppelte sich die Bevölkerung, und Sderot wurde 1996 zur Stadt erklärt. &lt;br/&gt; Wie die Jerusalem Post schreibt: &quot;ein ungewöhnlich hoher Anteil an Sängern, Instrumentalisten, Komponisten und Schriftsteller&quot; kommen aus dieser kleinen Stadt, die bekannt für seine guten Musikgruppen ist. Sderot wird oft verglichen mit Liverpool der Sechziger, weil es eine Stadt der Immigranten ist, viele Arbeitslosen hat und jetzt einen dramatischen Musikerfolg erlebt, da die Gruppen internationalen Sound mit der Musik ihrer marokkanischen Eltern mischen. Unter den bekanntesten Gruppen sind: Teapacks Knesiyat Hasekhel und Sfatayim. Berühmte Musiker aus Sderot sind u.a. Shlomo Bar, Kobi Oz, Haïm Ulliel und Smadar Levi.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Sderot – Cinemathek&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt; Die Cinemathek von Sderot ist Veranstaltungsort des Festivals seit 2002. Sie liegt im Stadtzentrum Sderots. Das Programm der Cinemathek umfasst Filme der verschiedenen Genres und Richtungen - Klassiker der besten Regisseure, zeitgenössische Mainstream-Filme und natürlich eine gute Auswahl an experimentellen und Avantgarde-Werken. Die Cinemathek verfügt und zwei vollständig ausgestattete Kinosäle mit 300 bzw. 140 Sitzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Programm des Festivals&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;Allgemeine Informationen&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt; Das Internationale Filmfestival Cinema South  findet an 5 Tagen einmal jährlich Anfang Juni statt. Gezeigt werden über 70 Spielfilme und Dokumentarfilme mit Spielfilmlänge, sie sind der Höhepunkt des Festivals. Des weiteren enthält das Programm Sessions und Seminare am Vormittag mit Gästen und Lange-Nacht-Sessions mit Themen zu Kino. Lyrik, Theater, Politik und Psychoanalyse. Diese offenen experimentellen Runden finden bis in den frühen Morgenstunden statt und führen seltene Filme vor, die noch nie in Israel gezeigt wurden. Das Festival führt jedoch noch keinen internationalen Wettbewerb durch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Welt-Kino&lt;br/&gt;&lt;/strong&gt;Das Filmfestival Cinema South 2009 hält an seiner jährlichen Tradition fest, ein Spektrum an internationalen Filmen zu zeigen, die sich mit Fragen der Menschheit und Kultur auseinandersetzen. Internationale, außergewöhnliche und tiefgreifende Filme werden angeboten, die das Kino von drei Kontinenten (Afrika, Lateinamerika und Asien) porträtieren. Diese Filme spiegeln den Wandel wieder, den das Kino in diesen Ländern vollzieht, und decken seinen Reichtum und seine Vielfältigkeit auf. &lt;br/&gt; Ein Kino der knappen Mittel, aber ein Kino reich an Passion, das danach strebt, durch das Filmeschaffen eine eigene Identität zu entwickeln. Diese Art von Kino macht sich immer mehr einen Namen auf den berühmtesten Filmfestivals der Welt. Jedes Jahr bieten wir zwei bedeutende Programme aus zwei wichtigen Orten der Welt an. Zusätzlich zeigen wir die besten, einschneidenden Weltfilme in Kooperation mit dem Nantes Festival des 3 Continents. Diese Filme versuchen, jeder auf seine Weise, eine besondere Sichtweise zu porträtieren und die konventionelle Film­sprache herauszufordern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Le Festival des 3 Continents&lt;br/&gt;&lt;/strong&gt;Das Weltkino-Programm kooperiert weiterhin mit dem angesehenen und einfluss­reichen Festival Le Festival des 3 Continents, das seit 30 Jahren in Nantes, Frankreich, stattfindet. Das Festival in Nantes ist ein bedeutendes Filmfestival, dessen Schwerpunkt auf das liegt, was man üblicherweise &quot;Welt-Kino&quot; nennt, d.h. Kino aus den Kontinenten Asien, Afrika und Südamerika. Zweifellos teilen sich Le Festival des 3 Continents und das Festival Cinema South dieselbe Filmagenda - die wahre und echte Liebe zum Film, der in der Peripherie der Welt geschaffen wird. Das ist sicherlich ein interessantes und herausforderndes Kino, eine Alternative zum westlichen Kino in Europa und Nordamerika.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Israelisches Kino&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt; In den letzten Jahren zeichnet sich das israelische Kino durch einen positiven Trend aus. Israelische Filme werden regelmäßig in angesehenen internationalen Filmfestivals präsentiert und erhalten wichtige Auszeichnungen. Das israelische Kino erzielt Neugierde beim globalen Publikum, das über Jahre ihm die kalte Schulter gezeigt hat.  Anscheinend setzt vor allem das israelische Publikum Vertrauen in das israelische Kino: Israelis gehen wieder in Filmtheater, um lokale Filme mit Inhalten zu sehen, die ihnen am Herzen liegen und die sie ansprechen. In der Tat ein beachtlicher Erfolg, der neue Standards für das israelische Kino setzt. Einige der Programmfilme sind Debütfilme, andere sind einschlägige Filme, die in den letzten Jahren gemacht wurden. Darüber hinaus veranstaltet das Festival verschiedene Podiumsdiskussionen und Gesprächsrunden mit Filmemachern und Darstellern mit Blick auf einen lebhaften und echten Diskurs über das israelische Kino. Schwerpunkte zweier Programmpunkte sind Arbeiten eines wichtigen israelischen Filmemachers und Filme, die ein spezifisches Thema  behandeln. Wie in jedem Jahr wird zur Eröffnung die Film-Premiere eines bekannten israelischen Filmemachers mit einem Thema, das für die Realität und die Region des Festivals relevant ist, gezeigt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Filme der Absolventen&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt; Es ist Tradition seit Beginn des Festivals Cinema South im Wettbewerb die Filme der Absolventen der Fakultät für Film &amp;amp; FS an der Sapir Hochschule zu präsentieren. Wie immer ist es ein verblüffendes und faszinierendes Kino, das sich im Süden an der Grenze zwischen Gaza und Sderot entfaltet. Der Wettbewerb bedeutet für die jungen Filmemacher Sprungbrett und Tür in die professionelle Welt - ihre ersten Schritte in eine berufliche Karriere. &lt;br/&gt; Die Filme der Absolventen durchbrechen die Schranken des studentischen Films. Die herausragendsten unter ihnen, wie Sisai, Saba, Family Pizza, White Walls, Your Younger Daughter Rachel, Summer Seeds, Free Ride and Last Day, gewannen und gewinnen immer noch angesehene Preise bei lokalen und internationalen Festivals und werden über von allen wichtigen Fernsehanstalten in Israel und im Ausland ausgestrahlt. Eine einzigartige Sprache des Südens hat sich in einer Region herausgebildet, deren Stimmen bis zur Entstehung der Fakultät für Film &amp;amp; FS an der Hochschule Sapir ungehört blieben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Seminare, Podiumsdiskussionen und besondere Veranstaltungen &lt;br/&gt;&lt;/strong&gt;Jedes Jahr finden Begegnungen mit vielen Gästen aus Israel, aus den Palästinensischen Autonomiegebieten und aus aller Welt statt. Es geht dabei um Fragen der kulturellen Perzeption von Film und um die Verbindung zwischen Alltäglichem und der filmischen Sprache. Besondere Diskussionen widmen sich der israelischen und palästinensischen Filmidentität, gesehen aus den Blickwinkeln der Filmkritiker und Kuratoren, die das Kino der Region erörtern. &lt;br/&gt; Während der fünf Festivaltage ist die Stadt Sderot und das Gebiet um die Cinemathek ein Ort des Willkommens, ganz im Sinne des Geistes des  Südens und der Welt, die im Festival präsentiert werden. Zum Schlafen gibt es große Zelte im Wald der Cinemathek. Studierende der Fakultät für Film und Fernsehen geben Workshops in Sachen Kino, Animation, Produktion eines Soundtracks und Fernsehen für Kinder und Jugendliche. Alle Veranstaltungen im Freien sind kostenlos. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehrere bekannte Regisseure wurden bereits im Festival Cinema South vorgestellt.&lt;/strong&gt; &lt;br/&gt; Wir tun unser Bestes, eine vertraute und herzliche Atmosphäre zu schaffen, damit das Publikum die Regisseure treffen und ihre Werke mit ihnen diskutieren kann. Bisher gelang es uns, wahre Meister des Kinos als Gäste empfangen und vorstellen zu können. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mehrere bekannte Regisseure wurden bereits im Festival Cinema South vorgestellt.&lt;/strong&gt; &lt;br/&gt; Wir tun unser Bestes, eine vertraute und herzliche Atmosphäre zu schaffen, damit das Publikum die Regisseure treffen und ihre Werke mit ihnen diskutieren kann. Bisher gelang es uns, wahre Meister des Kinos als Gäste empfangen und vorstellen zu können. &lt;br/&gt; Unter unseren Gästen waren: Carlos Reygadas, Marcel Ophüls, Adoor Gopalakrishnan, Thierry Michel, Samba Félix NDiaye, Nino Kirtadze, Mario Handler, Osvalde Lewat-Hallade, Kai Syng Tan, Serjio Bloch, Milena Kaneva und viele andere.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kontakt:&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt; Avner Faingulernt - Direktor und Gründer &lt;br/&gt; Erez Pery – Programmdirektor&lt;br/&gt; Hagar Saad Shalom – Produzent&lt;br/&gt; Sigal Golan - Programmkoordinator&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 08:13:14 +0200</pubDate>
			
			
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			<title>Warum Sie auf Sprachreisen einfach schneller lernen</title>
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			<description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Lernen ist immer effektiver, wenn man sich ohne Stress und entspannt dem  Lernstoff widmen kann. &lt;/strong&gt;Sind Sie in einer schönen  Umgebung und fühlen  sich wohl. Und zur Belohnung genießen  Sie den Sonnenuntergang am Strand.Das gilt auch für einen Hebräisch-Sprachkurs in Haifa. &lt;br/&gt;Die Stadt liegt in einer  Bucht der Mittelmeerküste an der Westseite des Berges Karmel und  erstreckt sich über drei Ebenen. Hier finden Sie alles: Kultur, Freizeit  und modernes Leben. Der Sprachkurs findet im Institut Beth Rutenberg  umfasst ewa  90 Stunden Unterricht inkl. Aufgabenbetreuung durch  diplomierte Hebräisch-Sprachlehrer mit jahrelanger Erfahrung.&lt;br/&gt;Der  Sprachkurs wird - abhängig von der Anzahl der Teilnehmer und den  Vorkenntnissen - in verschiedenen Stufen angeboten. Gerne beraten wir  Sie im Vorfeld unverbindlich, welche Stufe (ob Anfänger oder  Fortgeschrittene) für Sie in Frage kommt. Ein Einstufungstest hilft  dabei, das entsprechende Niveau für Sie zu finden. Das Beth Rutenberg  ist ideal gelegen. Zum einen ist es ein Ort der Ruhe, wo es sich gut  lernen lässt. Zum anderen gibt es in unmittelbarer Nähe gute  Einkaufsmöglichkeiten, nette Cafés und Restaurants. &lt;br/&gt; Das Wochenende –  also Freitag und Samstag –  steht zu Ihrer freien Verfügung. Wenn Sie  es wünschen, können wir für Sie als Option an diesen Tagen oder an  freien Nachmittagen Ausflüge mit deutschsprachiger Reiseleitung  organisieren (z.B. nach Jerusalem, zum See Genezareth, zu den  Golanhöhen, Akko, Rosh Hanikra, in eine Weinkellerei oder in ein  drusisches Dorf). Als Freizeitaktivitäten bieten sich an: Wassersport,  Erholung am Strand, Bummeln in den Gärten Haifas und vieles mehr.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 16:33:10 +0200</pubDate>
			
			
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			<title>Yoram&#39;s Reiseblog geht online!</title>
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			<description>&lt;p&gt;Es ist soweit - unser neuer Webauftritt ist online - und damit können wir auch die neuen Errungenschaften des Internet wie die Möglichkeiten des Blog nutzen. Wir wollen Sie an dieser Stelle mit interessanten Information auf dem Laufenden  halten, die eine Anregung für Ihre nächste Reise sein könnten.&lt;/p&gt;</description>
			<pubDate>Tue, 31 May 2011 07:00:00 +0200</pubDate>
			
			
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